Die Kosten der Open Access-Transformation modellieren und vergleichen

Die deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen stehen vor der Herausforderung, ihr Publikationsaufkommen und damit die Kosten der Open Access-Transformation mittel- und langfristig abzuschätzen. Um die DEAL-Vertragskosten außerdem zu bewerten und mit einer Kostenentwicklung ohne DEAL-Vertrag zu vergleichen, fehlt es bislang an belastbaren Informationen darüber, was die deutschen Wissenschaftseinrichtungen vor den DEAL-Verträgen insgesamt für die Verlagsservices ausgegeben haben, allen voran für das hybride Open Access-Publizieren, das in der Regel nicht aus den Bibliotheksbudgets finanziert wurde.

Um diese Lücke zu schließen, steht ab sofort das DEAL Kostenmodellierungstool zur Verfügung. Mithilfe des interaktiven, Excel-basierten Werkzeugs können Einrichtungen nun ihre Ausgabenentwicklung bei den Verlagen Wiley und Springer Nature auf Basis von realitätsbasierten Trenddaten und unter Annahme verschiedener Szenarien kalkulieren und diese Projektionen mit ihren DEAL-Vertragskosten vergleichen. Das Tool erlaubt nicht nur einrichtungsspezifische Projektionen, sondern zeigt auch den Kostenverlauf für Deutschland insgesamt und für einzelne Bundesländer.

Begleitend dazu erscheint heute das Diskussionspapier „Das DEAL Kostenmodellierungstool. Ein praktischer Beitrag zur Bewertung von Wirkung und Kosten hinter transformativen Verlagsverträgen“, das die wichtigsten Ansätze, Visualisierungen und Erkenntnisse aus dem Tool zusammenfasst.

Alle Informationen zum Tool inklusive der Download-Links finden Sie unter:
https://deal-operations.de/das-ist-der-deal/deal-kostenmodellierungstool

Melden Sie sich außerdem zu einem „How to“-Webinar an. Wir bieten drei Termine an, das erste Webinar findet bereits am kommenden Donnerstag (29. Juli, 10.00-11.00 Uhr) statt.